Mikronährstoffe – Alles was Du wissen musst!

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In diesem Beitrag erfährst Du alles über Mikronährstoffe und wie Du sie perfekt nutzen kannst. Lass uns mit den Grundlagen anfangen: Mikronährstoffe sind, wie Makronährstoffe Substanzen aus denen sich unsere Nahrung zusammensetzt.
Mikronährstoffe werden in nur relativ geringen Mengen benötigt, für die optimale Funktion des menschlichen Körpers.

Zur Info: Alle Vitamine sind per Definition essenziell. Mineralstoffe lassen sich in Mengen- und Spurenelemente unterteilen.

Was sind Mikronährstoffe?

Mikronährstoffe sind Vitamine, Mineralien, Spurenelemente und sekundäre Pflanzenstoffe.

Beispiele hierfür sind Vitamin B6, -B1, -B12, -A, -E, -D, -K, uvm., Kalzium, Flavonoide Magnesium, Natrium, Kalium, Selen, Zink, Eisen, Carotinoide, Sulfide etc.

Ein Teil dieser Mikronährstoffe ist essenziell. Dies bedeutet sie können vom Körper nicht selber hergestellt werden und müssen über die Ernährung zugeführt werden.

 

Welche Mikronährstoffe können wir schlecht über die Ernährung decken?

Mikronährstoffe, die in unserer westlichen Ernährung meistens zu wenig zugeführt werden, sind Vitamin D, Omega 3 Fettsäuren, Vitamin K2, Magnesium, Zink, Kalzium und Eisen. Die Versorgung ist jedoch je nach Ernährungsstil unterschiedlich.

Sofern du dich ausgewogen ernährst und viel Tageslicht abbekommst, musst du nicht zwingend Mikronährstoffe von außen zuführen, um optimal versorgt zu sein.

Bei einer einseitigen Ernährung (wenig Obst, Gemüse und zu wenig tierische Lebensmittel), oder einem erhöhten Bedarf als Sportler, kann ein Mikronährstoff-Supplement sinnvoll sein.

 

Bekommst du bessere Resultate (Abnehmen/Muskelaufbau) durch mehr Mikronährstoffe?

Wie bei vielen Prozessen im Körper gibt es einen Bereich, in dem du dich optimalerweise befinden solltest. Erst wenn du wirklich einen Mangel ausbildest, funktionieren Prozesse nicht mehr korrekt. Führst du zu viel zu, wird durch negative Feedback-Loops die Wirksamkeit herunterreguliert.

Gleichzeitig ist eine„normale“ Zufuhr nicht automatisch gleichzusetzen mit einer optimalen Zufuhr. Allerdings muss man auch sagen, dass wir in vielen Bereichen nicht wissen, wo genau das Optimum liegt.

Bei unserer modernen Ernährungsweise mit ihrer großen Variation (das ganze Jahr Obst und Gemüse aus verschiedenen Ländern, unterschiedlichste Fleischsorten, Milchprodukten etc.) ist es jedoch unwahrscheinlich, dass abgesehen von den oben genannten typischen „Mangel-Mikros“ in deiner Ernährung etwas fehlt – vor allem, wenn du überwiegend unverarbeitete Lebensmittel konsumierst.

Fazit: Mehr Mikronährstoffe sorgen nicht automatisch für bessere Resultate, sind jedoch ein wichtiger Baustein im gesamten Prozess.

 

Sind teure Mikronährstoff-Präparate ihr Geld wert?

In letzter Zeit wird das Thema Mikronährstoffe sehr viel diskutiert. Es werden oft sehr teure Mikronährstoff-Präparate beworben, die dich gesünder und leistungsfähiger machen sollen oder dir scheinbar mehr Energie versprechen.

In Kürze: Brauche ich unbedingt teure Mikronährstoff-Präparate?

Nein, es gibt keinen fundierten Grund viel Geld für teurere Mikronährstoff-Präparate auszugeben!
Befolge im ersten Schritt die Grundlagen im Bereich gesunde und ausgewogene Ernährung. Investiere zuerst in hochwertige Lebensmittel, bevor du Dein Geld für verschiedene „Wundermittel-Präparate“ ausgibst.

Du willst trotzdem die wichtigsten Mikronährstoffe zu dir nehmen und alles sicher abdecken? Dann nimm ein preiswertes und qualitativ hochwertiges Präparat. Dort sind die identischen Inhaltsstoffe enthalten, wie in den hochpreisigen Produkten. Jedoch zu einem fairen Preis und ohne große Werbeversprechen.

 

Welche Vitamine gibt es?
  • Vitamin A
  • Vitamin B1 (Thiamin, Aneurin)
  • Vitamin B2 (Riboflavin, Lactoflavin, früher: Vitamin G)
  • Vitamin B3 (Niacin, Nicotinsäure, Vitamin P, früher:PP-Faktor)
  • Vitamin B5 (Pantothensäure)
  • Vitamin B6 (Sammelbezeichnung für Pyridoxin, Pyridoxal und Pyridoxamin)
  • Vitamin B7 (Biotin, Vitamin H)
  • Vitamin B9 (auch: Folsäure, Folat Vitamin B11, Vitamin M)
  • Vitamin B12 (Cobalamine)
  • Vitamin C (Ascorbinsäure)
  • Vitamin D (Cholecalciferol, Colecalciferol oder kurz Calciol)
  • Vitamin E (Eigentlich eine Gruppe von Tocopherolen und Tocotrienolen)
  • Vitamin K

Davon „fettlöslich“ sind Vitamin A, D, E und K (einfach zu merken mit „EDEKA“). Diese sollten mit Fett aufgenommen werden um optimal resorbiert zu werden.

 

Welche Mineralstoffe gibt es?

Mengenelemente

  • Calcium oder Kalzium
  • Chlor
  • Kalium
  • Magnesium
  • Phosphor
  • Schwefel
  • Natrium

Essentielle Spurenelemente

  • Chrom
  • Cobalt
  • Eisen
  • Fluor
  • Jod
  • Kupfer
  • Mangan
  • Molybdän
  • Selen
  • Silicium
  • Vanadium
  • Zink

Eventuell für den Menschen ebenfalls essentiell:

  • Arsen
  • Bor
  • Rubidium
  • Zinn
Was sind sogenannte „Pseudovitamine“?

Unter „Pseudovitaminen“ kann man Stoffe verstehen, die nicht essentiell für das Überleben sind, aber trotzdem vitaminähnliche Funktionen im Körper haben. Relativ kleine Mengen haben dabei eine erstaunlich wichtige Rolle im Körper. Da sie nicht essentiell sind, kommt es bei einem Mangel nicht zur Erkrankung (wie z. B. bei Vitamin C).

  • Choline (früher fälschlicherweise Vitamin B4)
  • Kreatin
  • L-Carnitin
  • Coenzyme Q10
  • Inositol
  • Pyrroloquinoline quinone
  • Uridine
  • S-Adenosyl Methionine

Insbesondere interessant sind hier Kreatin, L-Carnitin, CoQ10 und Cholin.

Viel Spaß beim optimieren Deiner Ernährung mit diesem neuen Wissen.
Bleib fit und gesund!

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